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Yana Jeder kennt das Wort Pantomime. Doch leider wird die Pantomime oft nur mit den Illusionstechniken imaginäre Wände oder Laufen am Platz in Verbindung gebracht. Aber Pantomime ist weit mehr: die Kraft der Fantasie, die Verschmelzung von Philosophie und Heiterkeit, die Möglichkeit die Zuschauer direkt ohne Worte zu erreichen und die Fähigkeit nur mit dem Körper eine unglaubliche Vielfalt an Bildern und Welten zu erschaffen. Der Mime gibt dem Publikum die Freiheit durch Assoziationen selber zum Schöpfer zu werden.
Die Pantomime ist kein Fastfood, sie ist Kreation mit dem Zuschauer. Deswegen war es immer unser Ziel, dass im Kopf der Menschen, wenn sie das Wort Pantomime hören, ein emotionsreicher und spannender Kurzfilm entsteht.

Wir lernten die klassischen Techniken der Pantomime und machten Erfahrungen mit tänzerischen Ausdrucksformen, Straßen- und Improvisationstheater, Performance Kunst, Matthias Clownerie und Slapstick, schwarzem Theater, Laterna Magica und Varietee, wodurch unsere Begeisterung für die Mimische Kunst noch gestärkt wurde und ihr Charme und ihre Besonderheit uns überzeugten. Unser Stil wird eingerahmt von klassischer Pantomime, unterstützt von tänzerischen Ausdrucksformen, umhüllt von der Schauspielkunst und getragen von der Form des assoziativen und abstrakten Theaters. Wir als Mimen suchen die bestmöglichste Symbiose zwischen dem ernsthaften Blick auf die philosophischen Fragen des Lebens und einer humorvollen selbstironischen Ansicht. Die Figuren in unseren Etüden und Stücken, die Situationen in die sie geraten, sind ein Spiegelbild der Vielseitigkeit unseres Daseins - witzig, lächerlich, dramatisch, tragisch.